DasRockt! Magazin

Beach Flair 2015 – Tag 3

tiz 5. Oktober 2015 Online-Exklusiv

Normalerweise sind es Sonnenstrahlen, die einem in die Visage ballern während man noch denkt: „Noch 5min Mutti“, aber das hier ist nicht daheim! Das ist Urlaub! Das ist: Regen!
Der totale Abfuck für mich, um 9h wach, den Schädel leicht brummig und es schifft in einer Tour. Kurz vorher war es wohl noch trocken, denn der Burger schnappte sich 30 Leute und ging mit denen Joggen. Kaffee brachte niemand von denen mit. Fragen hätte man mich ja mal können. Kaffee to Tiz, quasi.

Frühstück bestand für mich nur aus Gebäck und Kuchenzeugs. Das scharfe Brotmesser war ich noch nicht in der Lage zu bändigen.Um 11h klopfte dann Jack Daniels an die Tür und da das noch immer schiffte, durften wir den armen kalten Mann ja nicht draußen rumstehen lassen. Kurz danach: Ein Hauch von Sonne! Und da man nun mal im Urlaub und am Meer ist, hieß es also, Badehose anziehen und rein in das Meer. Auch wenn die Temperatur des Wassers doch eher …wie soll man sagen … kolibrieiermäßig waren, war es doch sehr angenehm und ein sehr geiler Wellengang, machte das Ganze zur besten Idee des Tages. Natürlich fing es kurz danach wieder zu regnen an und wir plantschten weiter im salzigen Meer, aber es war uns egal.
Wetterbedingt, fiel das eine oder andere aus, hatte ich das Gefühl, Mutz verpeilte seinen Auftritt, so dass er erst um 18h auf der Hauptbühne sich charmant wie immer gab.
Dazwischen war der Tag geprägt von einem zweiten Badegang, dieses Mal spontan und in Boxershorts und dem Verzehr des wässrigen Inhaltes einer Ananas comosus sowie…Wodka.
Wir sind da ja recht einfach. Nach der Soloshow von Mutz, gab ich mir Abendessen, während Unantastbar so viele Leute vor die Bühne bekamen, dass die Jungs von Frei.Wild locker 10min ohne „Foto/Autogramm/Smalltalk“ auskamen. Schon sehr interessant. Ich blieb am Tresen stehen und löschte weiter meinen Durst, während Frei.Wild irgendwann ihr erstes Set spielten. Nur gut das ich Privat vor Ort war, denn ich könnte nicht mal mehr sagen, was der Opener war. Man spielte jedenfalls zwei verschiedene Sets (also morgen das zweite). Danach hieß es Bühne frei für „Merrick“ und während ich weiter die Tassen hochhielt, vorallem mit Stefan und den Jungs von Spit.Fire (Tanenzapfenspaß, Mutz an der Stripstange, tötende Blicke eines nicht 50jährigen usw. – jaja alles Insider, aber Wurst), welchen ich auch versprach mich weiter dem Absterben meiner Hirnzellen in deren Chalet mich zu begeben. Irgendwann auf dem Weg dahin, wurde ich aber zu anderen Freunden eingeladen, dann regnete es ohne Unterlass und so war für mich irgendwann auch dieser Abend Geschichte.

Aber morgen soll das Wetter ja besser sein. Sagt man zumindest. Also seit Mittwoch.

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tiz

Chefredakteur und Mitbegründer des Heftes. Verantwortlich für jedes gedruckte Wort und die inhaltliche Ausrichtung des Magazins sowie Bandbetreuer auf dem Ehrlich & Laut Festival

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